Präsentationen halten

Wenn man vor hat ein Unternehmen zu gründen sollte man auf jeden Fall lernen eine gute Präsentation zu halten. Denn am Anfang – solange man noch keinen Prototypen oder erste Kunden vorzuweisen hat – muss man durch die Präsentation und die eigene Redekunst den Anderen (Businessangel, Partner, Investor, etc.) von der eigenen Idee überzeugen.

Ich habe schon viele (schlechte) Präsentationen gesehen, daher hier in aller Kürze den wichtigsten Punkt, den ich (neben den Üblichen: Blickkontakt halten, nicht zu viel auf eine Folie, etc.) für besonders wichtig halte:

Präsentiere basierend auf den Erwartungen des Publikums

So gut wie alle Präsentationen hält man um irgendwem von der eigenen Idee zu überzeugen. Präsentationen sind also nicht anderes als “Werbeveranstaltungen”, das sollte man sich immer wieder klar machen. Werbung vermag es perfekt in 30 Sekunden genau auf das einzugehen, was der Kunde hören will. Nehmen wir z.B. Werbung für einen neuen BMW, obwohl in ihm ein Haufen neuer Technologien eingebaut sind geht die Werbung mit keinem Satz darauf ein, sondern vermittelt die Botschaft “Freude am Fahren”. Denn die (meisten) Kunden interessieren sich nicht dafür, warum man jetzt noch bequemer fährt, sonder lediglich dass es so ist. Was ich damit sagen will: es ist wichtig sich klar zu machen für wen man die Präsentation hält. Man muss aus der Sicht des Zuhörers denken, was will er hören, was interessiert ihn? Meist ist nicht das “wie” entscheidend sondern das “was kommt dabei Hinten raus” (Ausnahme: man will einen Techniker/Informatiker überzeugen ins Team zu kommen ;) ). Natürlich sollte man auch auf die Technik eingehen, jedoch diese nicht (wie die meiste Teams den Fehler machen) als Zentrales Element sehen, viel wichtiger ist der Kundennutzen.

Für ein bischen Inspiration könnt ihr euch die Top 10 Präsentationen (aufgestellt vom q48 Blog) anschauen. Aber auch bei TED – Ideas worth spreading findet man sehenswürdige Präsentationen (meine Tips: “the paradox of choice“, “why we do what we do” und “why are we happy?“).

20 Okt, 2009 Alle Artikel, Tipps & Tricks
Kommentare RSS 2
  1. Mich haben vor allem folgende Fragen überzeugt. Diese sollte man immer aus der Sicht des Zuhörers stellen und als Präsentator beantworten:

    - for what?
    - so what?
    - now what?

    Also “was kann das?”, “warum sollte MICH das interessieren?” und “was soll ICH nun machen?”

    Top Video auf Mixergy:
    http://mixergy.com/so-what-magnacca/

  2. Interessantes Video :)

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